Ihre Behandlung

FDM-instructor Dr. Wilhelm Kurz

FDM-instructor Dr. Wilhelm Kurz

Für eine gezielte konservative Behandlung ist die Auswahl der Methoden, die zum individuellen Beschwerdebild und Untersuchungsbefund passt, entscheidend.

Bildgebung zeigt Befunde – nicht immer die Schmerzursache

Röntgen und MRT sind wichtige diagnostische Verfahren. Sie zeigen vor allem strukturelle Veränderungen. Diese müssen jedoch nicht zwangsläufig Ursache der aktuellen Beschwerden sein. Degenerative Veränderungen können ausgeprägt sein, ohne Schmerzen zu verursachen – und erhebliche Beschwerden können bestehen, ohne dass sich dafür ein eindeutiger bildgebender Befund findet.

Schmerzen lassen sich nicht fotografieren

Entscheidend ist deshalb die klinische Einordnung. Anamnese, Untersuchung, Funktionsbefund und Bildgebung müssen zusammen betrachtet werden. Ein radiologischer Befund allein erklärt noch nicht, welche Struktur tatsächlich Schmerzen verursacht.

Viele orthopädische Diagnosen beschreiben vor allem strukturelle Veränderungen wie Arthrose, Verschleiß oder Veränderungen an Bandscheiben und Gelenken. Funktionelle Störungen von Faszien, Sehnen, Gelenkkapseln und anderen bindegewebigen Strukturen lassen sich damit häufig nur unzureichend und oftmals gar nicht erfassen.

Mein Ansatz besteht darin, die Behandlung nicht allein am MRT- oder Röntgenbefund auszurichten, sondern auch die funktionellen Zusammenhänge hinter den Beschwerden zu erfassen und daraus eine möglichst gezielte Therapie abzuleiten.